1. Dauer

1.1 Die Messe Eselsohr 2018 findet am 29. September 2018 statt.

Öffnungszeiten von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Aussteller erhalten ab 7.00 Uhr Eintritt in das Messegebäude und können sich bis 19.00 Uhr im Gebäude aufhalten.

1.2 Die Messe kann durch den Veranstalter aus wichtigen Gründen ganz abgesagt, verlegt, die Ausstellungsdauer und die Öffnungszeiten geändert oder aber vorzeitig abgebrochen werden.

 

2. Aussteller

2.1 Ausstellen auf der Eselsohr können alle Autoren und Autorinnen sowie Autorengruppen, um sich und ihre selbst erschaffenen Publikationen zu präsentieren sowie Verlage, um die von ihnen vertretenen AutorInnen zu repräsentieren.

 

3. Auszustellende Gegenstände

3.1 Auf der Messe Eselsohr dürfen nur (e)Bücher ausgestellt werden, die frei von Rechten Dritter sind. (Damit sind ausdrücklich nicht Bücher gemeint, die über Verlage verlegt werden. Verlagsautoren sind ebenso angesprochen, wie Selfpublisher)

3.2 Auf der Messe Eselsohr wird seitens der Veranstalter keine Zensur vorgenommen. Es ist jedoch untersagt, Produkte auszustellen, zu präsentieren und zu bewerben, die seitens der Gesetzgebung der BRD oder vergleichbarer internationaler Rechtsprechung verboten sind.

3.3 Jeder Aussteller ist verpflichtet, jugendgefährdende und indizierte Werke der zu schützenden Gruppe nicht zugänglich zu machen.

3.4 Über die Zulassung von Darbietungen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Buchbranche stehen, entscheidet der Veranstalter auf Antrag nach freiem Ermessen.

 

4. Zustandekommen des Vertrags und Flächenzuteilung

4.1. Für eine verbindliche Teilnahme an der Messe Eselsohr ist die rechtzeitige Anmeldung ausschließlich mit unterschriebenem Anmeldeformular (per Post, per Fax oder per E-Mail mit Anhang) bis spätestens zum Anmeldeschluss am 31. April 2018 notwendig.

4.2 Nach Eingang und Prüfung des Anmeldeformulars erhält der Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung mit Rechnung über die Teilnahmegebühr und weitere gebuchter Leistungen.

4.3 Die Flächenplanung wird durch den Veranstalter bei jeder neuen Veranstaltung neu durchgeführt und kann erst nach Ablauf der jeweiligen Anmeldefrist erfolgen. Hierbei verfolgt der Veranstalter die Absicht, die Fläche nach Genre und/oder Thema einzuteilen. Platzreservierungen, auch mit Hinweis auf eine Vorjahresteilnahme, sind nicht möglich.

4.4 Der Veranstalter ist berechtigt, die Zulassung des Ausstellers zur Veranstaltung zu widerrufen, wenn die Voraussetzungen für die Zulassung nicht oder nicht mehr gegeben sind.  

 

5. Gruppenaussteller, Organisatoren  

5.1 Die Zusage eines Standes ist personen- bzw. gruppengebunden. D.h. dass die Angaben der Anmeldungen bzgl. Art und Inhalt der präsentierten Werke einzuhalten sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Änderungen bzgl. Inhalt, Thema etc. des Standes bis vier Wochen vor Veranstaltung dem Veranstalter mitzuteilen. Änderungen an den zu diesem Zeitpunkt produzierten Dokumenten, Ankündigungen etc. Werden nicht mehr vorgenommen, sodass die neuen Inhalte keinen Anspruch auf Werbung haben.

5.2 Aussteller dürfen die ihnen überlassene Ausstellungsfläche ohne vorherige Zustimmung des Veranstalters nicht verlegen, tauschen, teilen oder in sonstiger Weise Dritten ganz oder teilweise zur kommerziellen Nutzung zugängig machen.

5.3 Aussteller, Organisatoren, Vermittler, Agenturen und vergleichbare Unternehmungen (nachfolgend auch Vertreter genannt), die in fremdem Namen und auf fremde Rechnung andere Aussteller (oder Mitaussteller) zur Veranstaltung anmelden, zeigen hierdurch ihre Bevollmächtigung für diesen Dritten an. Widerspricht der Dritte ausdrücklich oder zeigt konkludent durch sein Verhalten, dass keine entsprechende Bevollmächtigung vorliegt, ist der Veranstalter berechtigt, den Anspruch beim vollmachtlosen Vertreter geltend zu machen. Ein mittelbarer, verhaltensbedingter Widerspruch des Dritten liegt bereits vor, wenn der Dritte auf eine erste Rechnung und eine erste Mahnung des Veranstalters keine Zahlung leistet. Das Recht des Vertreters, durch Vorlage eines eindeutigen Vollmachtdokuments nachzuweisen, dass er zur Vertretung des Dritten berechtigt war, bleibt unberührt. Ein entsprechender Nachweis hat unverzüglich gegenüber dem Veranstalter zu erfolgen.

 

6. Teilnahmegebühr 

6.1 Die Höhe der Teilnahmegebühr und den darin enthaltenen Leistungen ist der Preisliste zu entnehmen.

6.2 Strom kann nicht zur Verfügung gestellt werden.

6.3 Die Teilnahmegebühr ist auch dann zu zahlen, wenn der Teilnehmer nicht an der Veranstaltung teilnehmen kann. Die Gründe für die Verhinderung liegen im Risiko des angemeldeten Teilnehmers.

 

7. Zahlung 

7.1 Eine Teilnahme an der Messe Eselsohr wird nur dann verbindlich zugesagt, wenn die Teilnahmegebühr gemäß Rechnung (Post oder Email) zu 100% beglichen wurde. Dem Veranstalter obliegt es, bei nicht rechtzeitiger Zahlung die Teilnahme anderweitig zu vergeben.

7.2 Zahlungen sind ohne jeglichen Abzug nach Rechnungserhalt auf das folgende Konto des Veranstalters als Vorauszahlung vor der Veranstaltung zu zahlen: Kontoinhaber Thomas Dirk Meyer, Commerzbank Essen IBAN: DE83 3608 0080 0571 3833 00, BIC DRESDEFF360

7.3 Bei Zahlungsverzug hat der Aussteller Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu leisten. Die Geltendmachung eines weiteren oder höheren Schadens ist nicht ausgeschlossen.

7.6 Bei Zahlungsverzug ist der Veranstalter berechtigt, über die Ausstellungsfläche anderweitig zu verfügen und vom Aussteller weiterhin die Zahlung der vereinbarten Entgelte zu verlangen.

 

8. Rücktritt von der Teilnahme 

8.1 Bis zum Anmeldeschluss (30. April) ist es für angemeldete Teilnehmer möglich, von der Standbuchung zurückzutreten. Eine bereits gezahlte Teilnahmegebühr wird zu 100% erstattet.

Bei einem Rücktritt nach Ablauf der Anmeldefrist ist eine Erstattung nicht mehr möglich.

 

9. Höhere Gewalt, Absage der Veranstaltung

9.1 Der Veranstalter ist berechtigt, eine Veranstaltung zu verschieben, zu verkürzen, zu verlängern oder abzusetzen sowie vorübergehend, endgültig, in einzelnen Teilen oder insgesamt zu schließen, bei Vorliegen zwingender, nicht von ihm verschuldeter Gründe oder wenn höhere Gewalt wie z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Streiks, Terror, massiver Ausfall oder Störung von Verkehrs-, Versorgungs- und/oder Nachrichtenverbindungen eine solche Maßnahme erfordert. Der Aussteller besitzt in diesem Fall keinen Anspruch auf Ersatz der ihm hierdurch entstehenden Schäden.

9.2 Fälle höherer Gewalt, die den Veranstalter oder seine Servicepartner ganz oder teilweise an der Erfüllung seiner Verpflichtung hindern, entbinden den Veranstalter bis zum Wegfall der höheren Gewalt von seinen Verpflichtungen. Der Veranstalter wird den Aussteller hiervon unverzüglich unterrichten, sofern er hieran nicht ebenfalls durch einen Fall höherer Gewalt gehindert ist. Die Unmöglichkeit einer genügenden Versorgung mit Hilfsstoffen wie Elektrizität sowie Streiks, Aussperrungen und behördliche Eingriffe werden – sofern sie nicht nur von kurzfristiger Dauer oder vom Veranstalter verschuldet sind – einem Fall höherer Gewalt gleichgesetzt.

 

10. Haftung, Freistellung, Verjährung  

10.1 Dem Aussteller obliegt innerhalb der angemieteten Ausstellungsfläche die Verkehrssicherungspflicht gegenüber jedem, der die Ausstellungsfläche aufsucht.  

Die sicherheitstechnischen Betriebsvorschriften der Veranstaltungsräume sind unbedingt zu beachten.

Die Haftung des Ausstellers für Schäden, die durch ihn, durch seine Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen oder durch etwaige Mitaussteller verursacht werden, bestimmt sich grundsätzlich nach den gesetzlichen Vorschriften.

Für mietweise überlassene Gegenstände haftet der Aussteller vom Zeitpunkt der Überlassung bis zur Rückgabe/Abholung bei Verlust oder irreparabler Beschädigung von Mietsachen in Höhe des Neuwertes (Neuwertersatz) und nicht auf Ersatz des Zeitwertes.

10.3 Eine verschuldensunabhängige Haftung des Veranstalters auf Schadensersatz wegen anfänglicher Mängel der Mietsache ist ausgeschlossen.

10.4 Der Veranstalter haftet nicht für Verlust oder Diebstahl von Ausstellungsgut, Standbauten oder Standeinrichtungen.

 

11. Abtretung, Aufrechnung

11.1 Der Aussteller ist nicht berechtigt, bestehende Ansprüche gegen den Veranstalter an Dritte abzutreten.

 

12. Messekatalog

12.1 Jeder Aussteller wird bei fristgerechter Anmeldung in den Online-Messekatalog aufgenommen.

Die Aufnahme in den Online-Messekatalog ist obligatorisch und in der Anmeldegebühr enthalten.

 

13. Beschriftung und Ausstattung des Teilnehmerstandes 

13.1 Der Teilnehmer ist für die Kennzeichnung seines Standes selbstverantwortlich.

13.2 Der Veranstalter sorgt bei Aufbaubeginn für die Erbringung der gebuchten Leistung.

 

14. Standbelegung, Auf- und Abbau

14.1 Die Messehallen stehen am Samstag, 29. September 2018, 7.00 Uhr, für den Aufbau zur Verfügung

 

15. Direktverkauf

15.1 Direktverkauf auf der Messe ist gestattet

 

16. Bewachung, Versicherung

16.1 Der Veranstalter übernimmt jedoch keine Obhutspflichten für eingebrachtes Ausstellungsgut, für den Ausstellungsstand oder für Gegenstände, die sich im Besitz oder Eigentum der auf dem Stand tätigen Personen befinden.

16.2 Die Standbewachung und Standbeaufsichtigung während der täglichen Öffnungszeiten ist generell Sache des Ausstellers. Dies gilt auch während der Auf- und Abbauzeiten.

 

17. Werbung

17.1 Werbung gleich welcher Art ist nur innerhalb des Ausstellungsstandes einschließlich der Innenflächen des Standes für die eigene Firma des Ausstellers und nur für die von ihr hergestellten oder vertriebenen Erzeugnisse erlaubt.

17.2 Präsentationen, optische, sich langsam bewegende und akustische Werbemittel sind erlaubt, sofern sie die Nachbarstände nicht belästigen, nicht zu Stauungen auf den Gängen führen und die messeeigene Ausrufanlage in den Hallen nicht übertönen. Die Lautstärke darf 70 dB(A) an der Standgrenze nicht überschreiten. Der Veranstalter kann bei Verstößen gegen diese Regelung einschreiten und die sofortige Einstellung der Aktivität verlangen. Erteilte Genehmigungen zur Durchführung spezieller Werbemaßnahmen können im Interesse der Aufrechterhaltung eines geordneten Messebetriebes eingeschränkt oder widerrufen werden.

17.3 Bei Wiedergabe von Musik ist es Sache des Ausstellers, die entsprechende Aufführungsgenehmigung einzuholen und die GEMA-Gebühren hierfür zu tragen.

17.4 Die Durchführung von Werbemaßnahmen außerhalb des Standes ist grundsätzlich weder auf noch vor dem Messegelände zulässig, darunter fallen auch der Einsatz von Personen als Werbeträger sowie die Verteilung oder Anbringung von Werbematerial jeder Art wie z. B. Prospekten, Plakaten, Aufklebern usw. in den Hallengängen, auf dem Messegelände, in unmittelbarer Nähe des Messegeländes sowie auf den messebezogenen Parkplätzen. Nicht gestattet sind auch die Durchführung von Befragungen, Tests, Wettbewerben, Verlosungen, Preisausschreiben oder das Verteilen von Kostproben außerhalb des Standes; hiervon ausgenommen sind Testbefragungen des Veranstalters.

 

18. Lesungen

Raum für Lesungen steht im begrenzten Umfang zur Verfügung. Diesbezügliche Zeiten werden vom Veranstalter vergeben und dem Aussteller zugewiesen. Zeiten für Lesungen werden so lange vergeben, wie Räumlichkeiten dazu zur Verfügung stehen. Ein grundsätzlicher Anspruch auf Zeiten für eine Lesung besteht nicht.

 

19. Hausrecht, Zuwiderhandlungen

19.1 Der Aussteller unterwirft sich während der Veranstaltung auf dem gesamten Gelände dem Hausrecht und der Hausordnung des Veranstalters bzw. des Veranstaltungsorts.

19.2 Verstöße gegen die Teilnahmebedingungen und gegen Anordnungen im Rahmen des Hausrechts berechtigen den Veranstalter, wenn die Zuwiderhandlungen nach Aufforderung nicht eingestellt werden, zur entschädigungslosen Schließung des Standes zulasten des Ausstellers.

Dies gilt auch, wenn Gegenstände entgegen gerichtlicher Verbote ausgestellt werden oder Aussteller oder ihre Mitarbeiter sich an der Begehung von strafbaren Handlungen beteiligen oder dazu auffordern (z. B. Diebstahl, vorsätzliche Urheberrechtsverletzungen)

 

20. Hausordnung  

Das Messegelände ist Privatgelände. Betreiber des Messegeländes ist die CreaDance Club Tanzschule GbR.

Sie übt neben dem Veranstalter das Hausrecht auf dem Messegelände aus. Insoweit wird auf die im Messegelände geltende Hausordnung verwiesen. Der Veranstalter ist berechtigt ergänzend zur Hausordnung des Betreibers eine veranstaltungsspezifische Hausordnung für einen sicheren Zugang und Ablauf der Veranstaltung zu erlassen.

 

21. Datenschutz

21.1 Personenbezogene Daten, die der Aussteller im Zuge der Anmeldung und weiteren Vertragsabwicklung dem Veranstalter mitteilt, werden unter Berücksichtigung der Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes der Bundesrepublik Deutschland im automatisierten Verfahren gespeichert.

Die unternehmens- und personenbezogenen Daten nutzt der Veranstalter insbesondere:

- zur Abwicklung der Geschäftsprozesse mit dem Aussteller

- für die Zusendung veranstaltungsbegleitender Angebote durch den Veranstalter

- zur Information vor und nach der Veranstaltung.

21.2 Selbstverständlich steht es jedem Aussteller frei, schriftlich oder per E-Mail gegenüber dem Veranstalter zu erklären, dass er die Zusendung weiterer Informationen über Folgeveranstaltungen nicht wünscht.

 

22. Schriftform, Salvatorische Klausel Alle vertraglichen Vereinbarungen im Rahmen der Abwicklung und weiteren Durchführung des Vertragsverhältnisses bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt als eingehalten, wenn die jeweilige Erklärung in elektronischer Form, per Fax oder E-Mail übermittelt und von der anderen Seite bestätigt wird. Sollten einzelne Bestimmungen in den Anmeldeunterlagen, den Teilnahmebedingungen oder in den „Technischen Vorschriften“ unwirksam sein oder werden, lässt dies die Wirksamkeit der übrigen vertraglichen Bestimmungen unberührt. In diesem Falle ist die ungültige Vorschrift so zu ergänzen oder zu ändern, dass der mit ihr beabsichtigte Zweck soweit wie möglich erreicht wird.

 

23. Anwendbares Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand

23.1 Die Auslegung der Vertrags- und Teilnahmebedingungen erfolgt im Streitfall anhand des deutschen Textes.

23.2 Für die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen Veranstalter und Aussteller kommt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts zur Anwendung.

23.3 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist für beide Seiten Wesel